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 Heute haben wir uns in Richtung OWL auf den Weg gemacht, da dort ein Level 1 laut Estofex prognostiziert wurde. Patrick, Christoph und Elmar fuhren schon gegen Mittag los und stärkten sich dort angekommen erstmal mit einem Eis. Lars hingegen kam noch seinen Familiären Verpflichtungen nach und fuhr erst gegen 15 Uhr los.
So langsam entwickelte sich eine Linie über Soest die erst langsam und sich dann immer schneller werdend gen NO bewegte.

So hat Lars die Gewitterlage beobachtet:
 

 

 

 

 

{mpg}220516-Paderborn|500|344|0{/mpg}

So langsam kam alles in fahrt. Böen und Starkregen begleitete uns auf dem Weg. Der ein oder andere Blitz entlud sich in der Nähe.

Schön entwickelte Böenfront die auch recht turbulent schien und wohl in Minden einen Tornado oder Downburst produzieren sollte.

Estofex hat den Tornadoverdacht auch schon in sein Archiv aufgenommen. Erste Nachforschungen durch die Tornadoliste Deutschland deuten auf einen Downburst (Geradlinige Gewitterfallböen) und auf keinen Tornado hin.

Ein Stormchaser kommt selten allein - so ist es zumindest in den USA. Hier ändert sich das Bild auch hingehend so, dass es immer mehr Extremwetterinteressierte gibt.

Wie hier zu sehen, die Sturmjäger-Herten.

Mal wieder eine Krasse Erfahrung, wie das Wetter auch zerstörend wirken kann. Unwetterschaden an einer Windkraftanlage.

Die Teile sind mehrere Meter weit auf einem Acker verteilt worden.

 

Elmar, Patrick und Christoph warteten erst einige Zeit bei Bad Wünnenberg an einem Chasingpunkt auf Action. Da noch nicht viel passierte, steuerten sie ein Warburger Eiscafé an. Von dort aus ging es dann die B252 nach Norden. Östlich von Steinheim fanden sie auf einer Anhöhe einen geeigneten Chasingpunkt. Von dort konnte der Böenkragen und die Gewitterzelle an der Südostflanke gut beobachtet werden.

Anfahrt nach Steinheim / B252

Hier ist der Beobachtungspunkt gewesen. Quelle: www.opentopomap.org


Aussteigen, Kamera starten und los ging es.

Der Anblick war beeindruckend.

Wie auch bei Lars zeigte sich Elmar, Patrick und Christoph ein schöner Böenkragen (Arcus)

 

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Zeitraffer

 

Die Zelle zog nordwestlich vorbei und hatte durch ihre imposante Entwicklung auch die Zuggeschwindigkeit deutlich erhöht.

Die Drei entschieden sich, noch ein paar Fotos zu machen und die Zelle nicht weiter zu verfolgen. Die Straßen in Richtung A2 und Hameln sind nicht großartig ausgebaut und somit waren die Aussichten auf eine weiterhin erfolgreiche Verfolgung gering.