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Der Winter kann ja soooo schön sein. Wenn es diesen Winter nicht soviel geschneit hätte! Am 24. Dezember 2010 habe ich eine max. Schneehöhe von 30cm messen können. Ich kann mich kaum noch dran erinnern wann das letzte mal solch eine beachtliche Schneemenge gefallen ist. Der Räumdienst hatte alle Hände voll zutun und kam mit dem Räumen nicht mehr nach. Zu guter letzt ist den meisten Kommunen das Streusalz ausgegangen, ich hoffe daß das Streusalz in Zukunft einen höheren Stellenwert haben wird. PKW Unfälle waren an der Tagesortnung genauso wie die Bahn und ein paar Flughäfen den Betrieb kurzzeitig einstellen mussten.

 

Alles schaut so friedlich und sauber aus. Die Luft ist so frisch und klar genau die richtige Zeit um sich nach draussen zu begeben und sich die Natur von Ihrer harten Seite anzusehen.

 

Nach dem schönen Winterwunder strömte wieder warme Luft ins Land und die Sache nahm ihren lauf. Bei den Schneemassen konnte man sich natürlich sehr gut ausmalen wieviel Schmelzwasser es geben wird.

Hier mal ein paar Vorher/Nachherbilder!

Allerdings muss ich hierzu sagen das die Ruhr zu dem Zeitpunkt schon recht viel Wasser führte und es ein paar Tage vorher schon ein Hochwasser gab.

Die Perspektive ist recht unvorteilhaft gewählt da man die Wasserhöhe nur an der kleine Insel abschätzen kann. Der Fussweg konnte nur auf einem schmalen Pfand oder mit Gummistiefel begangen werden, oder natürlich mit dem Fahrrad befahren werden.

Wenn man hier mal genau hinschaut, wird man feststellen das die kleine Insel verschwunden ist!

Diese Maserung auf dem Gehweg hab ich das letzte mal bei einer Wattwanderung in der Nordsee gesehen. Hatte echt eine verblüffende ähnlichkeit mit dem Watt.

Zwei Meter weiter, befand ich mich immer noch auf dem Gehweg, wo auch sonst...konnte ich dann noch diesen kleinen Jungfisch vor schlimmeren bewahren und hab ihn wieder in die braune Ruhr zurückgesetzt. Hoffe das er nur mit dem Schrecken davon kam.

Nach einem Standortwechsel am nächsten Tag bekam die Faszinierend süsse Note vom Jährlichen Hochwasser am Hengsteysee einen sehr bitteren Nachgeschmack. Denn jetzt war die Altstadt von Schwerte betroffen, hier kam es zu leichten Überschwemmungen.

 

Und natürlich hatte die auch Stadt Sandsäcke zu verfügung gestellt. Die auch reichlich Abnehmer fanden...

Einige Anwohner haben das Angebot auch nutzen müssen.

Doch das Wasser drückte durch die Kellerwände und einige Bewohner mussten Ihre Keller leerpumpen.

Und andere wiederum hatten wohl immer das Problem mit einem feuchten Keller, denn dieses Rohr machte mir den Eindruck "farblich" das es fest montiert wurde.

Am nächsten Tag schaute ich mich weiter um und ich hatte den eindruck das sich die Hochwasserlange in der Altstadt nicht so dramatisch darstellte. Wohin gegen die Kleingartenanlangel "Amsel" mit schweren Überschwemmungen kämpfte....

 

....hatten ein paar Jungkanuten ihren Spass und nutzen die Fusswege etwas anders.

Hier sind normalerweise Wiesen die zum entspannten Spazieren gehen einladen. Wasserstand schätzungsweise 80cm.

Gummistifel reichen hier nicht mehr aus" habe es getestet".

 

Mir war vorerst garnicht bewusst wie schlimm es diese Kleingartenanlage getroffen hat. Folgende Bilder beschreiben die Situation treffend.

Man kann nur hoffen das die Besitzer schnell genug reagieren konnten und Wertvolles soweit es ging in Sicherheit bringen konnten.

 

Einer der Hauptwege war nur Teilweise begehbar und dann auch nur mit Gummistiefel.

Hier war dann Ende, selbst ich kam hier nicht weiter und ich kann allen Geschädigten nur wünschen das die Schäden nicht zu gross ausfielen und daß das Wasser schnell wieder zurück gehen möge.