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30.08.10 Unverhofft kommt oft - Iserlohn

 

Es sollte ein ganz normaler Ausflug werden, wie wir ihn mindestens einmal die Woche machten. Eingepackt wurde wie immer nur das nötigste, wie sich später als Suboptimal herrausstellen sollte.

Allerdings muss ich sagen das ich meine SLR zu jedem Ausflug mitnehme, man weis ja nie was einen erwartet und außerdem werde ich quasi dazu gezwungen jedes mal ein paar Bilder zu machen, was das Geschick, die Kreativität und den Umgang mit der SLR fördert.

Zurück zum Thema, am Ausflugsort, was zugleich auch einer unserer Chasingpoints ist, angekommen sah das Ausflugswetter nicht mehr ganz so schön aus. Eine recht Große Zelle, mit wie man deutlich sehen kann einem recht großen Niederschlagskern schob sich in unsere Richtung.

Was tun...kurzer Hand wurde entschlossen den Ausflug in ein Chasing zu verwandeln.

 

Also verlagerten wir unseren Standpunkt zu einem Platz den ich zufällig mal gefunden habe um dort ein wenig mehr sehen zu können. Die Regenmengen waren mäßig bis Starkregen, also warteten wir bis dieser Nachlies.

 

 

Der Himmel riss weiter auf und Nebelschwaden stiegen wie erhofft langsam aus dem Wald empor. Was die Szene ein wenig mysteriös vielleicht auch ein wenig gruselig erschienen lies.

Das Rückseitenwetter dieser Zelle war wie zu erwarten schön anzusehen. Die Luft war klar und die untergehende Sonne tauchte die Szene in ein Goldgelb welches man nur selten zu sehen bekommt.

 

 

Dem Wetter angetrieben durch die späte Sonne konnte dennoch nicht die Puste ausgehen und es entwickelte sich eine neue Zelle. Die ich weiter nicht verfolgte, da mich das Licht und Farbspiel an diesem Ort so Gefesselt hatte verweilte ich dort für eine ganze Weile. Und versuchte das verbleibende Licht so gut es ging einzufangen.

 

Ich dachte mir, was für ein schöner Tag, hab ja doch recht viel sehen können. Doch was ist das! Ein weiteter Versuch...

 

....es brodelt immer noch in der Wetterküche. Das könnte sich doch lohnen, also gleich mal in die Richtung gefahren und was uns dort erwatete war Atemberaubend schön.

 

Eine Boenfront zog übers Land wie man sie Selten so schön zu Gesicht bekommt. Leider konnte ich wegen der üppigen Vegetation (Forst) nicht vorher anhalten. Nur einmal kurz, durch eine Baumlücke konnte ich das ganze ausmaß dieses Wettergeschehens erhaschen. Dummerweise aber nicht ablichten da ich mal wieder ein wenig in Hektik verfiel. Und ich die Einfahrt zu einem guten Aussichtspunkt verpasste. Kurzum fuhren wir weiter zu einem Segelflugplatz der genug Aussicht bot.

 

 

Doch dort angekommen blieb mir nicht mehr viel Zeit, wie man ich der Linken Bildhälfte gut sehen kann! Ich konnte nur kurz aus dem Auto aussteigen um ein paar Bilder zu machen, der Regen setzte schnell ein.

 

Dieses Foto konnte ich dann nur noch aus dem Auto machen.

 

Also dachte ich, das war es jetzt, recht kurz und schmerzlos. Wir machten uns auf den Heimweg, kurioserweise zog die Front in Fahrtrichtung. Mir fiel auf dass die ganze Zelle nun doch nicht so schnell zog wie ich vermutete. Nochmal kurz angehalten und ein Foto aus dem Auto gemacht.

 

Man könnte sich doch vielleicht nochmal davor setzten, einen Versuch ist es doch wert. Ha, na also. Noch ein drittes mal Überrollen lassen. Allerdings musste ich einsehen dass das Licht schon so stark nachgelassen hatte das ich jetzt ein Stativ hätte benutzten müsste um gute Bilder hinzubekommen. Trotz Offenblende und ISO 100*  meinte meine SLR unter einer Minute Belichtungszeit geht da nichts mehr.

1“3 im AV Modus aus der Hand, naja das  Ergebnis sieht man ja.

*Das nächste mal werde ich an der ISO-Schraube drehen,  dann sollte das Problem mit der Belichtungszeit gelöst sein.

 

Zu guter Letzt noch dieses Bild was die ganze Sache noch abrundete. Jetzt aber Schluss hier, mehr geht nicht ohne Stativ und schon gar nicht das Ablicht der Blitze welche sich hinter uns Endluden.

.... Ende der Geschichte.