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Labile Luftmassen sorgen für schwache Gewitte

 

Am Sonntag dem 30.05.2010 sollte es laut dem Aktuellen

Wetterläufen eine kleine Chance auf Gewitter in NRW geben.
Elmar Grüwel und Ich machten uns gegen ca. 13.30 auf den Weg
zum Dortmunder Flughafen um dort auf die entstehenden Gewitter zu warten.
Als wir gegen 14 Uhr am Flughafen angekommen sind
und einen kleine zwischen Stop bei einer bekannten Fastfood Kette gemacht hatten
setzte auch schon erster Regen ein.

In den Wetterkarten war ganz klar zu sehen, dass wir in den
unteren Schichten der Atmosphäre etwas Scherung hatten.
Die Scherung (Windrichtungsänderung mit der Höhe) war auch
zum Teil mit bloßem Auge zu erkennen.

Wir Positionierten uns in der Donnerstraße am Flughafen.
Dort hat man fast einen 360° Blick und hatten somit eine gute Ausgangsposition.
Falles es zur besagten Gewitterauslöse kommen sollte,
konnten wir schnell auf die Bundestraße B1 fahren und
wären in kürzester Zeit auf der A1 um Richtung Norden oder Süden zu kommen.

Im weitern Verlauf des Tages entstanden dann
weiter Zellen zwischen Bochum und Lünen.
Ein starkes Radarecho sollte uns dann auf dem Weg
zu unserem Chaser Kollegen Patrick W. in Kamen führen.
Dort angekommen sondierten wir erst einmal die Lage
und fuhren dann etwas Später zu einem Feld in der Nähe von Dortmund Wickede.
Es zeigte sich für kurze Zeit dann dieses Bild:



Eine kleine Gewitterzelle, mit einer schwach ausgeprägten Basis.
Das Gewitter zeigte keine nennenswerte Blitzaktivtät auf,
obwohl mein Strike Alert (Blitzdetektionsgerät) desöfteren Blitze detektierte.
Es war an sich nicht lohnenswert der Gewitterzelle hinterher zufahren
da sie zusehends an Stärke verlor.
Da diese sich aber auf den Weg Richtung Kamen machte und
wir sowieso zum Kollegen fahren wollten konnten
wir die Zelle noch einmal beobachten.
Sie war leider zu schnell um sich noch einmal vor die Zelle zu setzen.

In Kamen angekommen wurden wir auch schon vom Zellkern getroffen.
Der Wind peitschte den Regen über die Straße
und die Bäume wogen sich im Wind.

Im Großen und Ganzen war der Tag nicht so besonders,
dennoch haben wir ein paar interessante Dinge gesehen.

Gegen Abend könnte Elmar Grüwel dann noch in der
Dortmunder Innenstadt in der Nähe des Kreuzviertels
Schäden an der Vegetation fotografieren:





Durch die Fotos ist denkbar, dass entweder starke Windböen
die Äste abgebrochen haben oder sogar ein schwacher Downburst
diese Schäden verursacht hat.
Das kann im Nachhinein aber nicht mehr geklärt werden.

Ich hoffe der Bericht mit den Videos und Bildern hat Ihnen gefallen.

ESTOFEX

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