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14.07.10 / Kreis Kleve bei Kerken-Aldekerk - Das zweite Level 3 der Woche Tag V


Das Potential war wieder groß, sodass sich Estofex veranlasst sah, ein weiteres Level 3 für den Nordwesten NRWs und Teilen Niedersachsens auszugeben. Diesmal waren wir wesentlich organisierter und fuhren schon sehr früh Richtung Westen, um uns einige Male vor die Front setzen zu können.

Wir positionierten uns mit 2 Autos etwa 3km voneinander entfernt. Die Front zeichnete sich langsam am Horizont ab und zeigte, dass auch Scherung diesmal deutlich höher war, als die Tage zuvor. Hier ein paar Bilder von meinem und Tobias' Standpunkt, etwa 3km östlich von Kerken-Aldekerk:












Ricardo, Elmar und Bastian waren etwa 3km weiter östlich von uns und ließen sich auf dem Feld von der Linie überrollen. Bastian's Inspeed registrierte eine Böe von 89km/h. Etwas weiter Richtung Goch war es noch wesentlich heftiger, sodass unsere Position klug gewählt war. Wir bekamen keinen Hagel ab, obwohl die grünliche Färbung deutlich sichtbar wurde:




Ricardo, Elmar und Bastian hatten dagegen etwas mehr Zeit und Ruhe für ihre Bilder:












Tobias und ich lief ein wenig die Zeit davon. Wir mussten eine längere Zeit eine Bäuerin davon überzeugen, dass sie bitte schnellstmöglich in ihr Haus gehen soll, damit ihr ihre Mähdrescher nicht um die Ohren fliegen. Sie wollte par tout nicht in ihr Haus gehen, sondern lieber noch auf ihre 4 Traktoren warten, die noch unterwegs waren. Nachdem wir sie lange überzeugt haben, ging sie dann mürrisch in ihr Haus. Die Shelfcloud wartete allerdings nicht auf unsere Überzeugungsarbeit, sondern sie war schon bedrohlich nah und wir mussten flüchten. Leider gab es erstmal nur eine lange Allee mit vielen Bäumen, die auf uns wartete. Nachdem wir schon in den Einfluss der Sturmböen gekommen waren, fand ich endlich ein Feld ohne Bäume und so ließen wir uns dort von der Front überrollen. Wir haben uns gegen das Touch and go Prinzip entschlossen, da die Front nicht ganz so fotogen erschien, wie wir uns das erst vorgestellt hatten. Schließlich nahmen wir noch ein paar Blitze per HD-Kamera von der Rückseite auf und fuhren wenig später Richtung Wuppertal, wo mein Chasing endete und ich zu meiner Freundin fuhr. Die Jungs haben wenig später noch in Dortmund einen farbenfrohen Sonnenuntergang genossen: