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{flv}200809{/flv}

Hallozusammen,


DCT on Tour! Doch diesmal nicht alleine. Wir haben uns ortskundige Leute an Bord geholt, ein paar Jungs vom Stormchasingteam Münsterland waren mit dabei. Kevin, Tobias und Andy kamen später nach, wir mussten vorher erstmal entscheiden, wohin wir genau fahren.

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Wir entschlossen uns, etwas außerhalb von Coesfeld auf die Lauer zu legen. Die Konvergenz war schon an der deutsch-niederländischen Grenze angelangt, brachte aber noch keine zufriedenstellende Aktivität mit sich. Nach etwa einer Stunde löste es an der Konvergenz plötzlich aus. Über den Niederlanden bildeten sich rasant 3 Zellen aus, wovon 2 dieser Zellen sehr intensive Echos aufwiesen. Man konnte dort schon von ausgehen, dass Hagel ein großes Thema war.

Tobias und Kevin stießen zu uns. Wir wollten an die Grenze fahren, doch die Zellen schwächten sich zu schnell ab. Inzwischen hatte sich Andy gemeldet, er wollte auch zu seinen Jungs dazu stoßen. Also warteten wir auf einem Parkplatz auf ihn. In der Zwischenzeit musste natürlich der Laptop arbeiten. Alle nötigen Messwerte waren diesmal von großer Bedeutung.

Mal die Sicht von anderer Perspektive sehen:


So ein Panoramadach hat ganz viele Vorteile ;-)


Hier eine Mischung aus Spannung, Coolness und totaler Langeweile:



Mittlerweile stieß Andy zu uns, doch wir bekamen akuten Hunger! Also beschlossen wir nach einem Zwischenstopp beim Dönermann östlich von Coesfeld auf eine Anhöhe zu fahren. "Wo kommen denn die ganzen Wespen her???" Plötzlich wurden wir von ca. 30 Wespen umzingelt, also schnell wieder ins Auto, hier war es nicht möglich zu bleiben. Ca. 800m weiter gab es den nächsten Chasingpoint auf einer weiteren Anhöhe. Die Wespenquote war dort geringer, aber nicht gleich null. Man konnte es aber überleben.

Mittlerweile war die Konvergenzlinie über uns hinweg gezogen, sie brachte bis dato keine weitere nennenswerte Aktivität mit sich.


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Langsam zeichnete sich aus Blickrichtung Westen ein mächtiger Eisschirm ab. Dies sollte sich als die Kaltfront herausstellen, die mittlerweile auch auf dem Radar recht ansehnliche Echos aufwies:


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Hinter uns, Blick Richtung Nordosten, leichte Quellungen an der Konvergenz:



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Etwa 1 1/2h später wurden sie intensiver, aber wir dachten uns noch nicht so viel dabei:




Nun war Murphy wieder an der Reihe:

Natürlich kam es wie es kommen musste, etwa 90km östlich von uns löste es plötzlich massiv an der Konvergenz aus! Und das auch noch genau vor Dortmund! "So eine Sch***!" Diesen Satz hatten wir alle gleichzeitig auf den Lippen. Dazu passend schwächte sich die Kaltfront an der Grenze zu Deutschland ebenfalls ab. Es zeichnete sich ein purer Flop ab! Doch denkste!

Es gab aber noch eine Rettung. Es gab einen weiteren Chasingpoint mit Blickrichtung NNO. Da die Konvergenz Richtung Nordost zog, konnte man sie über eine Stunde nahezu parallel von uns beobachten.

Und dies sollten dann auch die bis dato zahlreichsten Blitzbilder werden, die wir bisher an einem Abend festhalten konnten. Zwar haben wir eigentlich mehr auf schöne Strukturen gesetzt, aber im Lichte der untergehenden Sonne konnte man sich nur auf Blitzbilder in der Dämmerung konzentrieren, was wir dann auch erfolgreich taten!

Schön zu sehen, wie die gesammelte Meute nebeneinander steht und die Blitze einfängt. Nur ich hab mich bissl abseits gestellt, damit wenigstens einer einen anderen Bildausschnitt hat ;-):



Und es geht richtig los mit der Lightshow!


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Nachdem die Blitze langsam sich entfernten und zunehmend vom Niederschlag eingehüllt wurden, beschlossen wir einen weiteren Standortwechsel. Ich schaute mir die Straßenkarten an und beschloss uns nach Ascheberg im LK Warendorf zu führen. Es war eine gute Entscheidung, denn dort waren wir wieder näher am Geschehen und konnten noch weiter ein paar ansehnliche Bilder machen. Diesmal waren auch endlich einige Crawler sichtbar:












Die Kaltfront war mittlerweile auch nicht mehr weit entfernt. Sie hatte sich schon deutlich abgeschwächt, daher konzentrierten wir uns nicht auf sie. Mir fielen die ansehnlichen Strukturen der Unterseite der Kaltfront auf, also wollte ich ein Bild bei ISO800 davon machen. Und genau dann kam aus heiterem Himmel ein Wolkenblitz dort heraus und dann begann auch zunehmende Aktivität an der Kaltfront, die zwar nicht lange hielt, aber eben so für ein weiteres Überraschungsei sorgte:


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Das wars von uns!


Wo war eigentlich Patrick? Nachdem er nun wieder viel zu tun hat, konnte er gestern Abend nicht mit uns raus fahren. Er entschied sich dazu, der Kaltfront noch weiter entgegen zu fahren und versuchte sein Glück in Holland. Leider hat er dort auch nicht gerade den größten Erfolg gehabt und war dementsprechend gelaunt. Es war sehr verwunderlich, dass der Front so schnell der Saft ausging. Schließlich postierte er sich hinter der Konvergenz und machte bei Hamm-Pelkum noch den ein oder anderen Fang, um diesen verkorksten Tag noch zu retten:




Fazit: Dieses Jahr ist wirklich von Murphy's Law geprägt. Entscheidet man sich vorher an einen Beobachtungspunkt zu fahren, so kann man dieses Jahr sicher sein, dass es gerade dort nicht auslösen wird, sondern an einer ganz anderen Ecke. Was 2008 noch wie aus dem FF funktionierte, klappt 2009 so leider nicht. Es gab bis dato nur ein wirklich zu 100% gelungenes Chasing. Aber man soll ja nicht den Sand in den Kopf stecken, nicht wahr? ;-)

Solche Saisons wird es immer geben, aber es ist oftmals von Vorteil, wenn man sich vorher schon dementsprechend positioniert. Man kann ja nicht ahnen, dass der Wettergott diese Saison so ungerecht ist!


In diesem Sinne


LG


Elmar, Lars, Daniel, Patrick, Kevin, Tobias, Andy

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